10 WG-Tipps: So findest du die passende Wohngemeinschaft

10 WG-TippsEin bezahlbares Zimmer im Internet zu entdecken ist eine Sache. Bis zum Einzug kann es aber noch ein langer Weg sein. Doch wer weiß was er möchte, und typische Fehler vermeidet, kommt schneller ans Ziel. 10 WG-Tipps für eine erfolgreiche Suche.


Lege deine Suchkriterien fest

Bevor es losgeht, solltest du zumindest in Grundzügen wissen, wonach du suchst. Wichtig in diesem Zusammenhang sind z.B. folgende Punkte: der gewünschte Einzugstermin, das verfügbare monatliche Budget, die Größe des Zimmers sowie die Lage (zentral / dezentral). Achte zudem auf die Anzahl der Mitbewohner. Wenn du keine eigenen Möbel hast, eignet sich eventuell ein bereits möbliertes Zimmer.

Studiere die Anzeigen möglichst genau

Ganz wichtig ist, beim Durchstöbern der Anzeigen auf die Details zu achten. Denn wer genau hinschaut, kann sich später viel Zeit und Ärger ersparen. Eine Suchanzeige enthält selten alle Details, sondern immer nur die wichtigsten Punkte. Interessenten sollten sich fehlende Angaben notieren, und diese beim ersten Telefonat oder später beim Besichtigungstermin erfragen. Hierzu gehören z.b. Angaben zu Raucher- oder Nichtraucher-WG oder dem möglichen Einzugstermin.

Tipps für Kosten und Kaution

In einigen WG-Inseraten ist die Warmmiete, in anderen wiederum die Kaltmiete angegeben. Zur Kaltmiete kommen noch die Nebenkosten hinzu. Zu den Nebenkosten gehören die Kosten für Heizung, Strom, Wasser und Abfallentsorgung. Genügend Platz ist zwar wichtig, jedoch kostet ein größeres Zimmer auch mehr Geld. Das gilt sowohl für die Miete als auch für die Heizkosten. In der Regel werden die Gesamtkosten der WG anteilig auf alle Mitbewohner umgelegt. Einer der wichtigsten WG-Tipps lautet deshalb: Bei den Kosten hinschauen, nachrechnen, und das eigene Budget richtig einschätzen.

Tipp: beim Einzug in die WG wird meist auch eine Kaution fällig. Ist das Geld knapp, kann eine Mietbürgschaft hilfreich sein. Dies muss jedoch mit dem Vermieter abgeklärt werden.

Auf die Lage kommt es an

WGs in der Nähe der Uni sind meist etwas teurer, dafür fallen weniger Kosten für Benzin oder öffentliche Verkehrsmittel an. Wichtig ist zudem die vorhandene Infrastruktur in der Nähe der Wohngemeinschaft. Achten sollte man z.B. auf Annehmlichkeiten wie U-Bahn-Anschluss, Busverbindungen, sowie Ausgeh- und Einkaufsmöglichkeiten.

Vorauswahl treffen

Gerade in Großstädten wie Berlin, München oder Hamburg übersteigt gerade zu Semesterbeginn die Nachfrage das Angebot. Treffe daher eine größere Vorauswahl. Notiere die infrage kommenden Wohngemeinschaften auf einer Liste. So behältst du besser den Überblick. Vereinbare möglichst mehrere Besichtigungstermine, um deine Chance auf einen WG-Platz zu erhöhen.

WG-Tipps für die Bewerbung

Hast du anhand deiner Suchkriterien eine Vorauswahl getroffen, kannst du mit den gewählten WGs in Kontakt treten. Vereinbare dazu entweder telefonisch oder per Mail einen Termin. Häufig steht in der Annonce, wie die Kontaktaufnahme erfolgen soll. Ist eine Telefonnummer angegeben, sollte man den telefonischen Kontakt suchen. Denn Emails werden gerade bei vielen Anfragen eventuell nicht beantwortet. Wird eine schriftliche Bewerbung gewünscht, solltest du etwas Zeit investieren. Denn die suchende WG möchte sich ein Bild von dir machen. Die Bewerbung sollte vollständig sein. Wer z.B. seine Telefonnummer vergisst, wird erstmal vom Stapel genommen. Gib die wesentlichen Dinge über dich preis, wie z.B. Alter, Studiengang, Hobbys oder Haustiere. Füge ein ansehnliches Foto von dir hinzu. Erzähl etwas, was dich einzigartig macht. So wird man sich bei der Auswahl besser an dich erinnern. Mitbewohner hören gerne, wenn du etwas „einbringen“ kannst, z.B. Auto, Heimkino, oder Pay-TV Abo.

Plane die Termine gut

Nimm dir für jeden Termin genug Zeit, denn schließlich möchtest du alles Wichtige in Erfahrung bringen. Eventuell möchten sich auch deine zukünftigen Mitbewohner zumindest ein paar Minuten mit dir unterhalten. Wer zeitlich zu eng plant, riskiert zum vereinbarten Termin zu spät zu kommen, was nicht unbedingt den besten Eindruck hinterlässt.

Stelle die richtigen Fragen

Indem du Fragen stellt, klärst du nicht nur deine persönlichen Anliegen, sondern signalisiert deinen zukünftigen Mitbewohnern auch ein ernsthaftes Interesse. Sie können dann besser einordnen, ob du zu ihnen passt. Zudem werden sie sich bei der Auswahl des neuen Mitbewohners besser an dich erinnern. Wichtige Fragen sind z.B. die Höhe der Nebenkosten, wie sich der Mietvertrag gestaltet, oder wie mit gemeinschaftlichen Ausgaben verfahren wird.

Wer sind deine Mitbewohner?

Da man eventuell für längere Zeit zusammen wohnen möchte, sollte man in einem ersten Gespräch gemeinsame Interessen herausfinden. Wer es lieber ruhig und beschaulich mag, sollte nicht unbedingt eine “Partygänger-WG” einziehen. Wer auf Sauberkeit und Ordnung Wert legt, sollte eine chaotisch wirkende Wohngemeinschaft eher meiden. Wen Zigarettenrauch stört, ist in einer Raucher-WG eher nicht gut aufgehoben.

Privatsphäre ist wichtig

Wichtig für ein störungsfreies Zusammenleben in einer Wohngemeinschaft ist die Privatsphäre des Einzelnen. Den Begriff Privatsphäre interpretiert jedoch jeder anders. Den geselligen Typen stört es nicht, wenn sein Zimmer ständig von Mitbewohnern belagert wird. Ein Anderer möchte eher seine Ruhe haben. Um später unangenehme Überraschungen zu vermeiden, solltest du vorher fragen, wie das Zusammenleben in dieser WG abläuft. Bist du geräuschempfindlich, sollte dein Zimmer möglichst keine Leichtbau-Wände haben. Ebenfalls schädlich für die Privatsphäre sind Durchgangszimmer.

Kategorie: Allgemein

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