Nebenkosten – 4 gute Tipps wie Sie als Mieter Geld sparen können

Viele Haushalte zittern jedes Jahr vor der Nebenkostenabrechnung, weil sie eine horrende Nachzahlung befürchten. Aufgrund stetig steigender Energiekosten ist diese Angst auch nicht unbegründet. Mieter können jedoch durch achtsamen Umgang mit Energie die Nebenkosten deutlich senken. Denn häufig wird falsch geheizt und gelüftet, und somit viel Energie verschwendet.

Tipp 1: Vernünftiges Heizen

Eine Wohnung sollte nicht übermässig geheizt werden. Eine Raumtemperatur von 24 oder 25 Grad Celsius mag zwar zunächst behaglich erscheinen, jedoch gelten 20 Grad Celsius als ausreichend. Für jedes zusätzliche Grad steigen die Heizkosten um ca. 5-6 Prozent. Selbst wenn die Temperatur um nur zwei Grad gesenkt wird, kann sich das auf der nächsten Nebenkostenabrechnung deutlich bemerkbar machen. Wem dies zu kalt ist, kann sich auch ganz klassisch mit einem Pullover und einem zweiten Paar Socken behelfen.

Tipp 2: Richtiges Lüften

In vielen Haushalten wird tagsüber die Heizung aufgedreht und die Fenster werden gekippt. Dies ist jedoch die denkbar schlechteste Art für Frischluft zu sorgen. Experten raten daher zu folgendem Weg: Mieter sollten jeden Morgen alle Fenster für etwa fünf Minuten komplett öffnen. Dies wird auch als Stoßlüften bezeichnet. Danach werden alle Fenster wieder verschlossen (kein Kipplüften). Erst dann wird die Heizung aufgedreht. Solange alle Bewohner aus dem Haus sind, sollte die Heizung konstant auf kleiner Stufe laufen. Erst bei der Rückkehr am Abend ist es sinnvoll die Heizung etwas höher zu drehen. Vor dem Zubettgehen sollte dann die gesamte Wohnung nochmals kurz durchgelüftet werden. Wichtig ist dabei, dass die Temperatur in den Räumen halbwegs konstant bleibt. Ständiges Auskühlen und Wiederaufheizen der Wohnung schlägt sich negativ in der Energiebilanz und somit in der nächsten Nebenkostenabrechnung nieder.

Tipp 3: Wasser sparen

Auch die Wasserkosten sind ein wichtiger Posten auf der Nebenkostenabrechnung. Viele Mieter lassen beim Duschen durchgängig das Wasser laufen. Ratsam ist es hier, den Körper und die Haare anfangs nass zu machen, das Wasser jedoch anschließend erst mal abzudrehen. Auch zu langes und heißes Duschen ist ein kostspieliges Vergnügen. Badewannenbesitzer möchten meist ungern auf mehrmaliges Baden in der Woche verzichten. Empfehlenswert ist es jedoch, nur ein Mal pro Woche ein Vollbad zu nehmen. Ein Kostenfresser sind zudem nur zur Hälfte gefüllte Wasch- und Spülmaschinen. Diese sollten erst in Gang gesetzt werden, wenn sie voll beladen sind.

Tipp 4: Müllentsorgung

Gespart werden kann auch bei der Müllentsorgung. Hier gilt es zuallererst, den Müll zu trennen und nicht alles zusammen in der Restmülltonne zu entsorgen. Denn durch eine konstante Mülltrennung kann die Restmülltonne eine Nummer kleiner ausfallen, was dem Mieter Kosten spart. Zu prüfen ist in diesem Zusammenhang, ob auch die anderen Mülltonnen die geeignete Größe besitzen. Wird eine Tonne immer nur zur Hälfte gefüllt, ist die nächst-kleinere Ausführung wohl die günstigere Lösung.

Kategorie: Allgemein

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