Unabhängig + werbefrei
Wer ist der günstigste Anbieter?
  • Ersparnisse und Dispo schonen
  • Beitrag vergleichen und nochmals sparen
Höhe Ihrer Kaution eintragen

Bankbürgschaft für die Kaution

Wegen der Mietkaution das Girokonto überziehen oder gar einen Kredit aufnehmen? Das muss nicht sein. Eine moderne Bürgschaft ermöglicht die Hinterlegung ganz ohne Eigenkapital, und schont damit Rücklagen und Dispo. Bereits ab einem Jahresbeitrag von 50 Euro schaffen Sie sich Liquidität in Höhe von bis zu drei Nettokaltmieten, siehe Vergleich.

Online abschließen

Das Mietaval lässt schnell und unkompliziert online beantragen. Auf der Webseite der Bank wird der Antrag ausgefüllt. Eine online durchgeführte Bonitätsprüfung entscheidet über die Zusage. Die Antragsunterlagen werden anschließend ausgedruckt und versendet. Um die Identität des Antragstellers zu überprüfen, erfolgt die Versendung über das bekannte Post-Ident-Verfahren. Ein Mitarbeiter der Post prüft die Identität über den Personalausweis, und versendet die Antragsunterlagen anschließend an die Bank. Nach einer Bearbeitungszeit von wenigen Tagen steht die Bürgschaftsurkunde bereits zur Verfügung, und kann dem Vermieter übergeben werden.

Was ist eine Bankbürgschaft?

Grafik zu was ist eine Bankbürgschaft zur Stellung der Kaution

Eine Bank stellt die Mietkaution für den Vermieter in Form einer Bürgschaft. Hierbei handelt es sich um das „Zahlungsversprechen“ des Bürgen (Bank) für die Verbindlichkeiten des Schuldners (Mieter) einzustehen, falls dieser seinen Verpflichtungen an den Gläubiger (Vermieter) nicht wie vereinbart nachkommt. Mit anderen Worten: gerät der Mieter mit seinen Zahlungen in Rückstand, oder hinterlässt beim Auszug aus der Wohnung Schäden, kann der Hausherr die Bankbürgschaft in Anspruch nehmen, um seine Forderungen aus dem Mietvertrag durchzusetzen. Anstelle der sonst üblichen Barkaution hinterlegt der Mieter seinem Hausherrn eine Bürgschaftsurkunde. Der Wohnungsinhaber entrichtet eine jährliche Gebühr an das Geldinstitut.

Warum eine Bürgschaft nutzen?

Wer den Geldbetrag für die Mietkaution nicht zur Verfügung hat, kann seinem Vermieter auch stattdessen eine Bürgschaft überreichen. Die von einigen Banken angebotene Mietsicherheit schont die Liquidität des Mieters, da dieser nur eine geringe Jahresprämie zahlen muss. Den eigentlichen Kautionsbetrag kann der Mieter für eigene Zwecke behalten. Somit sorgt diese Kautionsform für mehr Liquidität, was das hauptsächliche Argument für eine Nutzung darstellt.

Wann lohnt sie sich?

Einige Vermieter setzen von vorne herein auf Bankbürgschaften, um weniger Arbeit mit der Verwaltung der Mietkaution zu haben. In diesem Fall steht die Art der Kautionshinterlegung bereits fest. Manchmal können Sie als Mieter zwischen mehreren Alternativen wählen. Eine Bürgschaft immer dann sinnvoll, wenn die Haushaltskasse durch die übrigen Umzugskosten schon arg gebeutelt wurde. Sie lohnt sich auch dann, wenn der Vermieter aus der alten Wohnung die Kaution noch nicht ausgezahlt hat, aber der neue Vermieter bereits die Hinterlegung fordert. Ein Mietaval ist besonders dann angesagt, wenn die Kautionssumme finanziert werden muss. Bevor ein unflexibler Ratenkredit oder der teure Dispo herhalten muss, sollten sich Mieter aufgrund der niedrigeren Kosten für eine Bürgschaft entscheiden.

Für wen ist sie geeignet?

Die Mietkaution ist meist nicht nur der größte Posten auf der Umzugsliste, sondern oft auch der welcher als letztes anfällt. Besonders vom Liquiditätsengpass betroffen sind Verbraucher mit geringem Einkommen oder einer hohen Kostenbelastung im Alltag. Letzteres trifft insbesondere für Familien zu. Für folgende Personen ist die Bankbürgschaft besonders sinnvoll:

  • Geringverdiener
  • Familien mit Kindern
  • Rentner
  • Mieter die beim Umzug viele andere Ausgaben tätigen müssen, wie z.B. Ersatzinvestitionen für eine neue Küche
  • Erstmieter, da eine komplette Erstausstattung für die Wohnung benötigen
  • Wohnungsinhaber die das Kautionsgeld grundsätzlich lieber anderweitig verwenden möchten

Bonität

Um dem Vermieter eine Bankbürgschaft als Mietsicherheit übergeben zu können, ist zunächst die Zusage der des Kreditinstitutes nötig, die Bürgschaftsverpflichtung zu übernehmen. Letzterer Punkt ist an die Bonität des Antragsstellers sowie einige formellen Bedingungen geknüpft. Folgende Voraussetzungen muss ein Mieter erfüllen:

  • Volljährigkeit
  • Wohnsitz in Deutschland
  • Arbeitgeber muss ebenfalls Sitz in Deutschland haben
  • unbefristetes Arbeitsverhältnis als Angestellter (keine Vergabe an Selbstständige und Freiberufler)
  • einwandfreie Bonität, insbesondere kein hartes Negativmerkmal bei Wirtschaftsauskunfteien wie z.B. der Schufa oder Infoscore
  • regelmäßiges Mindesteinkommen, welches jedoch mit ca. 900 netto nicht besonders hoch ist
ausführlich: formelle Voraussetzungen und Anforderungen an die Bonität für eine Bürgschaftsübernahme

Besteht kein festes Mindesteinkommen in einem unbefristeten Arbeitsverhältnis, ist der Abschluss einer Mietkautionsversicherung stattdessen sinnvoll.

Bürgschaft vs Kredit

Bei einer Bürgschaft kommt es nur zur Auszahlung von Geld, wenn der Vermieter die Mietkaution in Anspruch nimmt. Bei einem Kredit erhält der Antragsteller die Mittel in jedem Fall zur Verfügung gestellt. Genau so verhält es sich mit der Rückzahlung. Während ein Darlehen in jedem Fall an die Bank zurückgeführt werden muss, ist der Geldbetrag nur bei einer Inanspruchnahme zurück zu erstatten. Da der Mieter die Kaution stellt, muss dieser auch den Bürgschaftsbetrag an das Kreditinstitut zurückzahlen. Im Falle einer Inanspruchnahme wird der Wohnungsinhaber so gestellt, als hätte er eine Barkaution hinterlegt. Der einzige Unterschied ist, dass bei einer Barkaution der Vermieter das Geld gleich einbehält, und bei der Bürgschaft die Bank das Geld später bekommt.

Sicherheiten

Dies ist normalerweise nicht notwendig. Nur bei hohen Kautionssummen – meist ab 10.000 Euro – können Sicherheit von der Bank verlangt werden.

  • Timo Lange sagt:

    Hallo,

    ich habe ein Frage: Ich habe kürzlich bei unserer VR-Bank eine Bankbürgschaft für den neuen Vermieter abgeschlossen. Der Vermieter hatte sich auch mit der Mietkaution einverstanden erklärt. Als ich dem Vermieter den Bürgschaftsschein überreichen wollte, sagte er dass er ihn nicht annehmen würde. Es sei keine Bankbürgschaft… Daraufhin habe ich auch gesehen, dass die R+V-Versicherung für Mieten usw. einsteht nicht die VR-Bank. Aber ich hatte die Bürgschaft doch extra bei einer Hausbank abgeschlossen.

    Warum nun R+V Versicherung? Und wie stelle ich das jetzt mit dem Vermieter klar?

    Danke

    • admin sagt:

      Hallo,

      es ist tatsächlich so, dass es sich hierbei nicht um eine Bankbürgschaft, sondern um eine „Versicherungsbürgschaft“ handelt. Die R+V ist Teil der genossenschaftlichen FinanzGruppe der Volksbanken und Raiffeisenbanken. Die Unternehmen arbeiten quasi zusammen. Die Raiffeisenbanken haben früher eigene Bürgschaften vergeben, haben jedoch seit einiger Zeit das Bürgschaftsgeschäft auf die R+V Versicherung ausgelagert. Die Funktionsweise beider Bürgschaftsarten ist jedoch komplett identisch. Das ist einigen Vermietern jedoch nicht klar. Auch die Versicherung prüft vorher die Bonität des Mieters.

      Grundsätzlich liegt es jedoch im Ermessen des Vermieters, ob und welche Bürgschaft er annehmen möchte.

      Sie haben nun zwei Möglichkeiten:

      1. Sie erläutern Ihrem Hausherrn, dass die Produkte indentisch funktionieren, er sich also keine Gedanken über Sicherheit etc. machen muss. Stimmt er daraufhin zu, übergeben Sie ihm die Urkunde der Versicherung. Damit ist die Sache für Sie erledigt.

      2. Der Vermieter stimmt der Bürgschaft nicht zu, und verlangt weiterhin eine Bankbürgschaft. Bieten Sie ihm die Mietkaution der SWK-Bank an, eine echte Bankbürgschaft. Siehe Übersicht hier:

      Ansonsten können Sie sich immer noch auf das klassische Mietkautionskonto einigen. Beide Parteien sind gesetzlich verpflichtet, diese Art der Mietkaution zu akzeptieren.

      Viel Erfolg

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Pflichtfelder sind markiert *

*

Menü