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Mietbürgschaft

Wohnung einrichten, Möbel packen, renovieren: Ein Umzug kann die Haushaltskasse arg strapazieren. So bleibt Ihnen als Mieter oft kein Geld mehr für die Kaution übrig. Mit einer Mietbürgschaft können Sie die Sicherheit auch ohne Barmittel stellen. Eine Bank oder Versicherung bürgt im Schadensfall für den Vermieter. Ihre Ersparnisse behalten Sie zur freien Verfügung, z.B. für eine neue Küche oder die erste Miete. Vergleichen Sie verschiedene Anbieter (siehe oben), und sparen Sie zusätzlich beim Beitrag.

➥ In 5 Minuten online beantragen: So geht´s

Einen Termin mit der Hausbank vereinbaren, oder zu den Öffnungszeiten am Schalter vorsprechen? Das war einmal. Anhand der folgenden Anleitung können Sie als Mieter in wenigen Schritten Ihre Mietbürgschaft online beantragen. Halten Sie hierfür bitte Ihren Mietvertrag sowie Ihre Bankdaten bereit.

1.

Kosten vergleichen, und zu zahlenden Beitrag berechnen.

Zum Vergleich

2.

Günstigen Anbieter in Tabelle auswählen (orangener Button „Antrag“).

3.

Antrag online stellen, falls nötig Dokumente per PDF ausdrucken und einsenden.

4.

Bürgschaftsurkunde dem Vermieter übergeben.

Angebote von Banken und Versicherungen im Vergleich

Die folgende Übersicht zeigt, wo Sie als Mieter eine Mietbürgschaft erhalten. Einige Angebote können Sie direkt online abschließen, wie z.B. hier über uns. Andere sind nur vor Ort bei der jeweiligen Versicherung oder Bank erhältlich. Es wird unterschieden, ob das Produkt nur für Bestands- oder auch für Neukunden erhältlich sind. Die Kosten werden pro Jahr angegeben, und beziehen sich immer auf die Kautionssumme, die der Vermieter verlangt. Die meisten Volksbanken und Sparkassen bieten heutzutage keine eigene Bürgschaft mehr an. Stattdessen kooperieren Sie mit Versicherungen, und bieten deren „Fremdprodukte“ an. Deshalb werden sie in der unteren Tabelle aufgeführt.

Mietbürgschaften von der Bank

Bank
Kosten pro Jahr
für Neukunden
online verfügbar

SWK-Bank

Konditionen
3,99 % der Kaution
für Neukunden
ja
online verfügbar

DKB

Kosten
3,50 % der Mietkaution
+ einmalig 30 Euro
für Neukunden
nein
online verfügbar

Commerzbank

Konditionen
3 % der Kaution
+ einmalig 50 Euro
für Neukunden
nein
online verfügbar
nein

Mietbürgschaften von der Versicherung

Versicherung
Kosten
für Neukunden
online verfügbar

Kautionsfuchs

(Württembergische)

Konditionen
4,5 % pro Jahr
für Neukunden
ja
online verfügbar

Basler-Versicherung

Konditionen
4,7 % pro Jahr
für Neukunden
ja
online verfügbar

Moneyfix-Mietkaution

(Allianz)

Konditionen
4,7 % pro Jahr
für Neukunden
ja
online verfügbar

Segura

(R+V-Versicherung)

Konditionen
4,7 % pro Jahr
für Neukunden
ja
online verfügbar

Sparkassen

(R+V-Versicherung)

Konditionen
4,7 % pro Jahr
für Neukunden
je nach Sparkasse unterschiedlich
online verfügbar
nein

Volksbanken

(R+V-Versicherung)

Konditionen
4,7 % pro Jahr
für Neukunden
je nach Volksbank unterschiedlich
online verfügbar
nein

Was kostet eine Mietbürgschaft bei der Versicherung oder Bank?

Für die Nutzung der „Dienstleistung“ fallen für Sie als Mieter regelmäßige Kosten an. Diese werden wie bei einem Kredit mit einem festen Zins pro Jahr angegeben. Eine Mietbürgschaft kostet i.d. Regel zwischen 4 und 5 Prozent. Bei einer Kaution in Höhe von 1.500 Euro werden so im Schnitt etwa 65 Euro fällig. Angebote von Banken sind meist günstiger als die von Versicherungen. Die exakten Kosten richten sich maßgeblich nach Höhe der Mietkaution, die Ihr Vermieter verlangt. Zinssatz und Kautionssumme werden dann miteinander multipliziert. So errechnet sich letztlich der Beitrag, den Sie zahlen müssen. Das Ganze soll an folgendem Beispiel erläutert werden.

Beispiel

Annika bezieht demnächst ihre neue Wohnung. Ihr Vermieter verlangt von ihr eine Kaution in Höhe von 1.300 Euro. Annika kann oder möchte das Geld jedoch nicht in bar hinterlegen. Sie entscheidet sich dafür, das Angebot der SWK-Bank zu nutzen. Die Bürgschaft kostet sie 3,99 Prozent pro Jahr. Bei der genannten Kautionssumme von 1.300 Euro zahlt Annika 51,87 € (1.300 Euro / 100 x 3,99% = 51,87 Euro) an die Bank.

Mietbürgschaft: Was ist das?

Was ist eine Mietbürgschaft?Ziehen Sie als Mieter in eine neue Wohnung, müssen Sie Ihrem Vermieter eine Mietkaution als Sicherheit hinterlegen. Diese muss jedoch nicht unbedingt immer in „bar“ gezahlt werden. Stattdessen können Sie hierfür auch eine Bürgschaft nehmen. Da hiermit die Forderungen aus einem Mietvertrag abgesichert werden, spricht man auch von einer Mietbürgschaft. Zahlen Sie z.B. Ihre Miete nicht, oder hinterlassen nach dem Auszug einen Schaden in der Wohnung, springt der sogenannte Bürge ein, und haftet für die Forderungen des Vermieters. Bürgen kann eine Versicherung, eine Bank, oder auch eine Privatperson, wie z.B. die Eltern für ihr Kind.

Hierzu ein Beispiel

Max bezieht seine erste eigene Wohnung, die er komplett neu einrichten muss. Deshalb sind seine Ersparnisse aufgebraucht. Sein Vermieter verlangt 1200 Euro Mietkaution, die Max jedoch nicht hat. Zum Glück muss er seine Kaution nicht in bar hinterlegen, denn sein Vermieter erklärt sich stattdessen mit einer Bürgschaft einverstanden. Max kann so fast das komplette Geld sparen. Er muss lediglich einen Jahresbeitrag in Höhe von 50 Euro an die Versicherung zahlen, bei der er die Mietbürgschaft abgeschlossen hat. Kann Max nun seine Miete nicht mehr zahlen, oder verursacht er einen Schaden in der Wohnung, springt die Versicherung ein. Sie legt das Geld für den Vermieter jedoch nur vor, und holt es sich später von Max zurück.

Wer kann für die Wohnung bürgen?

Für den Vermieter gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, mit einer Bürgschaft Miete, Nebenkosten oder Schäden abzusichern. Nicht nur Banken und Versicherungen, sondern auch Privatpersonen können für die Wohnung bürgen. Bürge kann im Prinzip jeder sein, der vom Vermieter als solcher anerkannt wird. Die wichtigste Voraussetzung ist, dass ein Bürge vertrauenswürdig ist, und eine entsprechende Bonität besitzt. Das bedeutet, dass er im Fall der Fälle sowohl gewillt als auch in der Lage ist, zu zahlen.

Bank

Tritt eine Bank als Bürge auf, handelt es sich definitionsgemäß um eine Bankbürgschaft. Wird diese zur Absicherung für einen Mietvertrag eingesetzt, spricht man auch von einem Mietaval oder einer Bankbürgschaft-Mietkaution. Diese Kautionsform gibt es bereits seit vielen Jahren, und hat sich in der Wohnungswirtschaft als bargeldlose Alternative etabliert. Im Gegensatz zur Barkaution wird nur dann Geld an den Vermieter ausgezahlt, wenn der Mieter z.B. mit der Miete in Rückstand gerät, oder Schäden in der Wohnung hinterlässt. Wer als Mieter eine Bank für sich bürgen lassen möchte, muss eine gute Bonität aufweisen. Aus dem Grund wird bei der Antragstellung eine Schufa-Abfrage durchgeführt.

Versicherung

Versicherungsbürgschaften für die Kaution (umgangssprachlich als Mietkautionsversicherung bezeichnet) haben sich erst in den letzten Jahren etabliert. Sie funktionieren genau wie eine Bankbürgschaft. Der Unterschied besteht nur darin, dass statt einer Bank eine Versicherung als Bürge auftritt. Auch hier wird die Bonität des Antragstellers geprüft. Eine Mietbürgschaft ohne Schufa-Abfrage gibt es deshalb auch bei einer Versicherung nicht.

Privatperson

Auch eine Privatperson kann für einen Mietvertrag bürgen. Das kommt i.d. Regel vor, wenn ein Mieter nur über wenig Einkommen verfügt, und der Vermieter deshalb an dessen Zahlungsfähigkeit zweifelt. Hier kommt eine weitere Person ins Spiel, die bei einem Zahlungsausfall finanziell einspringt. Ein häufiges Beispiel hierfür ist, wenn der Sohn oder die Tochter ihre erste Wohnung beziehen, und die Eltern für die Zahlungen bürgen (sogenannte Elternbürgschaft).

Barkaution mit zusätzlicher Bürgschaft

Eine weitere Variante ist, wenn der Mieter zwar eine herkömmliche Kaution hinterlegt, aber zusätzlich noch einen Bürgen stellen muss. In dem Fall verlangt der Vermieter also zwei Sicherheiten. Diese Variante kommt in der Praxis häufiger vor als die alleinige Bürgschaft einer Privatperson. Wichtig zu wissen: Auch bei der Kombination mehrerer Mietsicherheiten gilt der §551 BGB, welcher den Höchstbetrag auf 3 Nettomieten begrenzt.

Welche Mietbürgschaften gibt es?

Bürgschaften unterscheiden sich nicht nur darin, wer als Bürge auftritt. Weitere wichtige Unterschiede bestehen darin, wann, bis zu welchem Betrag, und unter welchen Bedingungen die Zahlung an den Vermieter erfolgt. Dazu im Einzelnen:

Ausfallbürgschaft

Die sogenannte Ausfallbürgschaft wird auch häufig als Standard- oder gewöhnliche Bürgschaft bezeichnet. Sie kommt der gesetzlichen Form nach § 765 BGB am nächsten. Sie kommt immer dann zum Einsatz, wenn die Vertragspartner nichts spezielles oder abweichendes vereinbart haben. Merkmal der Ausfallbürgschaft ist, dass Bürge erst haftet, wenn der Gläubiger (Vermieter) alles versucht hat, um die Schulden beim Mieter einzutreiben. Bis dahin kann der Bürge den Vermieter an den Mieter verweisen. Dies wird als sogenannte Einrede der Vorausklage bezeichnet. Auf Basis dieser „Grundform“ haben sich in der Praxis viele weitere Ausführungen und Sonderformen entwickelt.

Selbstschuldnerische Bürgschaft

Wichtigstes Merkmal der selbstschuldnerischen Mietbürgschaft ist, dass dem Bürgen die obengenannte „Einrede der Vorausklage“ nicht zur Verfügung steht. Demnach kann sich der Vermieter also gleich an den Bürgen halten, ohne vorher den Mieter in Anspruch nehmen zu müssen. Die selbstschuldnerische Bürgschaft ist heutzutage in den meisten Mietverträgen Standard. Für den Bürgen bedeutet sie ein höheres Risiko, da die Wahrscheinlichkeit einer Inanspruchnahme steigt. Für den Vermieter ist sie wiederum vorteilhaft, da er deutlich weniger Aufwand betreiben muss, um im Fall der Fälle Geld vom Bürgen zu erhalten.

Auf erstes Anfordern

Eine weitere Sonderform ist die „Bürgschaft auf erstes Anfordern“. Sie ist heutzutage bei der Absicherung von Mietverträgen durch eine Bank oder Versicherung gängige Praxis. Die Besonderheit besteht darin, dass die Inanspruchnahme durch den Gläubiger besonders schnell erfolgen kann. Möchte der Vermieter im Schadensfall den Bürgen in Anspruch nehmen, bekommt er bereits bei der „ersten Anforderung“ Geld ausgezahlt. Hat der Mieter berechtigte Einwendungen gegen die Inanspruchnahme, kann er diese erst später im Rahmen einer Rückabwicklung geltend machen. Bis dahin kann der Eigentümer erstmal seine Ansprüche durchsetzen.

Freiwillige Bürgschaft

Bei einer Mietbürgschaft gilt normalerweise ein Höchstbetrag von 3 Nettomieten. Die Obergrenze resultiert aus den gesetzlichen Vorschriften der Mietkaution aus 551 Abs. 1. BGB. Übersteigt der verbürgte Betrag 3 Monatsmieten, ist die gesamte Bürgschaftserklärung nichtig. Jedoch gibt es Ausnahmen von dieser Regelung. Bietet ein Bürge dem Vermieter seine „Dienste“ freiwillig an (daher die Bezeichnung freiwillige Bürgschaft), z.B. damit ein Mietvertrag überhaupt zustande kommt, gilt der Höchstbetrag von 3 Monatsmieten nicht. Hier zahlt der Mietbürge für den vollen Betrag, den der Vermieter bei einer Inanspruchnahme durchsetzt.

Rettungsbürgschaft

Von einer Rettungsbürgschaft spricht man dann, wenn eine Mietbürgschaftserklärung erst während eines laufenden Mietverhältnisses geschlossen wird, mit dem Zweck, den Mieter vor einer Kündigung zu bewahren. Auch bei der Rettungsbürgschaft gibt es keine gesetzliche Obergrenze von 3 Nettomieten. Der Bürge haftet für die Ansprüche des Vermieters in voller Höhe.

Bürgschaft für Miete übernehmen: Ja oder nein?

Eine Bürgschaft für jemanden zu übernehmen, ist eine Entscheidung von großer Tragweite, und sollte niemals leichtfertig getroffen werden. Neben gewissen Vorteilen ist die Übernahme für alle Beteiligten mit Risiken verbunden. Dazu im Einzelnen:

Vorteile

Bei einer Mietbürgschaft muss kein Bargeld hinterlegt werden. Hiervon profitieren in erste Linie Mieter, welche die Ausgabe der Kaution sparen, und das Geld für andere Zwecke verwenden können. Auch Vermieter haben Vorteile, da keine Mietkautionskonten mehr angelegt und verwaltet werden müssen. Für Banken und Versicherungen ist die Absicherung von Mietverträgen ein profitables Geschäft. Durch die erhobenen Gebühren lassen sich zusätzliche Einnahmen generieren. Wer als Privatperson für die Wohnungsmiete bürgt, kann einem nahen Verwandten oder Freund zu einem Mietvertrag verhelfen, der ansonsten nicht zustande kommen würde.

Nachteile und Risiken

Eine Bürgschaft funktioniert nicht wie eine Haftpflichtversicherung. Wird damit ein Schaden reguliert, streckt die Bank das Geld lediglich vor. Der Mieter muss das Geld später aus eigener Tasche erstatten. Ein Risiko für den Vermieter besteht dann, wenn die Bürgschaftserklärung für den Mieter Widerspruchsmöglichkeiten, wie z.B. die Einrede der Vorausklage enthält. Hierdurch kann sich die Auszahlung stark verzögern. Wer als Privatperson „unüberlegt“ eine freiwillige Bürgschaft oder eine Rettungsbürgschaft stellt, haftet bis zur vollständigen Höhe der Forderungen. Ein solcher Betrag geht schon mal in die Tausende, und kann für Personen mit wenig Einkommen oder Vermögen den wirtschaftlichen Ruin bedeuten. Für eine Versicherung ist die Bürgschaftsübernahme dann ein Nachteil, wenn die Höhe der Schadensregulierungen die eingenommenen Gebühren übersteigt.

Kaution und Bürgschaft zusammen: Ist das erlaubt?

Mieter mit geringen Einkommen müssen heutzutage oft zusätzlich zur herkömmlichen Kaution noch eine Bürgschaft vorlegen. Hiermit möchte sich der Vermieter absichern, falls Rückstände bei der Miete oder Schäden in der Wohnung drei Nettomieten übersteigen. Doch hierbei kommt es regelmäßig zum Konflikt mit dem gesetzlich erlaubten Höchstbetrag. Dieser ist gemäß § 551 Abs. auf drei Nettomieten begrenzt. Eine Kombination aus Mietkaution und Mietbürgschaft ist kein Problem, solange beide Sicherheiten zusammen die Höchstgrenze nicht übersteigen. Andernfalls liegt eine sogenannte Übersicherung vor. Hierdurch wird die zweite Sicherheit, in dem Fall die Bürgschaft, nichtig. Anders sieht es aus, wenn eine freiwillige- oder Rettungsbürgschaft gestellt wird. Wie weiter oben schon erklärt, lassen sich diese nicht auf drei Monatsmieten beschränken. Hier haftet der Bürge in Höhe der abgesicherten Forderung (§ 767 BGB).

Wie kann ich den Vertrag kündigen?

Eine Bürgschaft endet dann, wenn der Sicherungszweck entfällt. Mit anderen Worten: Wenn Sie als Mieter ausziehen, und der Vermieter keine Ansprüche aus dem Mietvertrag gegen Sie hat. Andernfalls muss der Bürge finanziell einspringen, und die Forderungen des Hausherrn begleichen. Haben Sie als Mieter einen Vertrag mit einer Bank oder Versicherung geschlossen, können Sie die Mietbürgschaft theoretisch jederzeit kündigen. Der Vertrag endet aber erst dann, wenn der Vermieter die Freigabe erteilt. Hierzu muss er die Urkunde an den Bürgen zurücksenden. Eine Möglichkeit zur sofortigen Auflösung hätten Sie als Mieter dann, wenn Sie Ihrem Wohnungseigentümer eine Ersatz-Sicherheit, wie z.B. eine Barkaution übergeben.

  • Julia sagt:

    Hallo,

    ich hätte da mal folgende Frage: Was ist eigentlich der Unterschied zwischen der Mietbürgschaft die bei Ihnen angeboten wird, und einer von der Bank? Gibt es da Unterschiede, oder ist das egal wo ich sie abschließe?

    Danke

    • admin sagt:

      Hallo,

      das Produkt ist im Prinzip dasselbe, nur dass Sie bei uns auch Bürgschaften von einer Versicherung erhalten können. Die Bürgschaft – egal wer Bürge ist – tritt für den Vermieter ein, wenn Sie als Mieterin Ihre Miet- oder Nebenkosten schuldig bleiben, oder nach Ihrem Auszug Schäden in der Wohnung hinterlassen. Die Versicherungsbürgschaft hat für Sie als Mieter noch den Vorteil, dass sie unabhängig von Ihrer Hausbank abgeschlossen werden kann. Würden Sie die Mietbürgschaft dort abschließen, würde sie von der Hausbank als vollwertiger Kredit eingestuft. Bei einem Abschluss über eine Versicherung wird Ihre Kreditlinie nicht belastet. Einige Vermieter bestehen zwar darauf, dass Sie eine Bankbürgschaft vom Mieter erhalten. Jedoch ist die Abwicklung im Schadensfall exakt dieselbe. Der Vermieter bekommt dann lediglich sein Geld von der R+V-Versicherung oder Allianz.

      Viele Grüße

  • Neitzel sagt:

    Hallo,

    unser 18 jähriger sucht eine Wohnung. Er braucht einen Bürgen. Wir wollen das nicht machen. Er ist Auszubildender.

    Was kann man machen?

    • admin sagt:

      Hallo,

      Sie können dem Vermieter alternativ eine Bank- oder Versicherungsbürgschaft vorschlagen, siehe Vergleich. Er ist jedoch nicht verpflichtet, diese zu akzeptieren. Besteht er auf einer Privatperson als Bürgen, wird er eventuell den Abschluss des Mietvertrags davon abhängig machen.

      Viele Grüße

  • Olga sagt:

    Hallo,

    wir ziehen demnächst aus einer Mietwohnung aus, in der wir lediglich 1 Jahr gewohnt haben. Die Vermieter möchten unsere Mietbürgschaft allerdings einbehalten, solange noch keine Nebenkostenabrechnung für 2019 erstellt wurde. Leider haben wir für 2018 auch noch keine Abrechnung erhalten, die belegen kann, dass wir deutlich mehr Nebenkosten zahlen, als notwendig ist. Darf der Vermieter die Urkunde so lange behalten?

    Danke

    • admin sagt:

      Hallo,

      grundsätzlich ist es so, dass der Vermieter die Bürgschaft erst freigeben muss, nachdem alle Ansprüche aus dem Mietvertrag – also auch die Nebenkosten – geklärt wurden. Allerdings besteht die Möglichkeit, die Bürgschaftssumme auf den noch zu erwarteten Nachzahlungsbetrag aus den Nebenkosten zu reduzieren. So würden Sie als Mieter für den restlichen Zeitraum weniger Beitrag zahlen.

      Freundliche Grüße

  • Claudia sagt:

    Hallo zusammen,

    unser Sohn beginnt in diesem Jahr sein Studium in Heidelberg. Er könnte ab 01.08. eine kleine günstige Wohnung bekommen. Wir haben mit dem dortigen Vermieter auch über die Bürgschaft gesprochen. Er wäre grundsätzlich damit einverstanden, wies jedoch darauf hin, dass ihm drei Monate Sicherheit / Kaution nicht ausreichen. Er möchte aufgrund der Einkommenssituation eine Mietausfallbürgschaft für 6 Monate vorgelegt haben. Entweder von uns oder von einer Versicherung etc.. Das wäre ihm egal, wenn die Bedingungen stimmen, und er keine Kosten / Aufwand damit hat.

    Meine Frage wäre jetzt: Was müssen wir jetzt tun? Wie gehen wir vor?

    Liebe Grüße, und danke schon mal im Voraus.

    • admin sagt:

      Hallo,

      der Gesetzgeber beschränkt die Höhe einer Mietsicherheit immer auf 3 Monate. Das gilt auch dann, wenn eine Bürgschaft gestellt wird. Ob die Sicherheit von Ihnen oder einer Versicherung kommt, macht ebenfalls keinen Unterschied. Ihr Vermieter darf also keine Ausfallbürgschaft für 6 Monate verlangen. Er kann dies zwar theoretisch fordern, es würde ihm im Schadensfall aber nichts nützen, da sich der Bürge immer auf den Höchstbetrag von 3 Mieten berufen kann. Alle Verbindlichkeiten die darüber hinausgehen, muss der Bürge also nicht tragen.

      Die Bürgschaft wird übrigens immer vom Mieter gestellt, und auch bezahlt. Als Vermieter hat man damit keinen Aufwand.

      Freundliche Grüße

  • Angelica sagt:

    Good day

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    The Best,

    Mietbürgschaft von Bank oder Versicherung: ab 25 Euro / Jahr

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