Mietbürgschaft - die moderne Form der Kaution

Mietbürgschaft

Die Mietbürgschaft wird heutzutage von immer mehr Mieterm als Ersatz für die Barkaution verwendet. Die Vorteile liegen auf der Hand: Der Mieter muss seine Ersparnisse nicht mehr angreifen, und/oder schont seine Kreditlinie. Durch die Mietbürgschaft steht das Geld zur freien Verfügung, und kann z.B. für die übrigen Umzugskosten, wie Makler, Umzugstransport oder Möbel verwendet werden.

Aber auch der Vermieter profitiert, und zwar aus zwei entscheidenden Gründen. Bevor ein Mieter eine Mietbürgschaft beantragt, wird eine Bonitätsprüfung durchgeführt. Ohne die erfolgreiche Prüfung wird keine Bürgschaft an den Mieter ausgestellt. Der Vermieter kann also von einer Zahlungsfähigkeit seines Mieters im Moment des Vertragsschluss ausgehen. Ein weiter großer Vorteil für den Vermieter ist die unkomplizierte Verwaltung, da die Bürgschaft lediglich in den Unterlagen abgeheftet werden muss.

Die Mietbürgschaft ist eine Sicherheitsleistung an den Vermieter, und kann die Barkaution vollständig ersetzen. Wie die Barkaution bietet die Bürgschaft dem Vermieter finanziellen Schutz bis zur vereinbarten Kautionshöhe. Für eine Pflichtverletzung aus dem Mietverhältnis (Mietrückstände, Reparaturleistungen, Nebenkosten usw.) zahlt die Versicherung im Schadensfall Geld an den Vermieter. Der Mieter zahlt der Versicherung dafür eine günstige Prämie.

Mit der Mietbürgschaft Kreditlinie und Ersparnisse schonen

Eine Mietbürgschaft kann helfen, die Umzugskosten zu reduzieren. Wer heute umzieht, hat es mit einer ganzen Reihe von Kosten zu tun. Angefangen von der Maklerprovision, über den Umzugtransport bis hin zu Renovierungskosten, und nicht zuletzt der Mietkaution können so einige Tausend Euro zusammen kommen. Da bleibt häufig kein Geld für neue Möbel oder sonstige notwendige Anschaffungen übrig. Wer jetzt kein dickes finanzielles Polster hat, muss die Umzugskosten über den Dispokredit oder ein sonstiges Darlehen finanzieren. So kann ein Umzug zu einem finanziellen Desaster werden. Eine Mietbürgschaft verschafft hier Abhilfe, da Mieter die Kautionszahlung einsparen können.

Der Dispokredit ist vom Zinssatz viel zu teuer, und allenfalls dann geeignet, wenn der geliehene Betrag bereits nach wenigen Tagen wieder zurückgeführt werden kann. Der Ratenkredit ist ebenfalls keine gute Lösung, da die Zinsen immer noch höher als bei der Kautionsbürgschaft sind. Der Ratenkredit ist auch deshalb nicht geeignet, da es hier eine feste Laufzeit gibt. Eine weitere Alternative zur Finanzierung der Mietkaution besteht in der Mietkautionsversicherung. Hier ist der Bürge in jedem Fall eine Versicherungsgesellschaft.